Namibia

Reiseziele und Infos für den Urlaub in Namibia

Namibia ist ein Land für Entdecker. Für Freunde großartiger Natur und der Tierwelt Afrikas. Auch Wandern und Klettern kann man hier gut. Für einen Badeurlaub ist Namibia nicht das richtige Ziel, denn der Atlantik wird allerhöchstens 19 Grad warm – auch Taucher und Surfer dürften eher in Südafrika oder Mosambik glücklich werden. Dafür finden sich aber großartige Naturerlebnisse: Die Wüste Kalahari, die Skelettküste, Robben, Wale und andere Meeresbewohner, Berge mit guten Möglichkeiten zum Wandern und Klettern oder für das Camping und mehr. Vor allem natürlich sind Safaris hier an der Tagesordnung, um die Tiere und Pflanzen sowie Stimmungen Afrikas zu erleben. Auch die Sternenbeobachtung gehört zu den Besonderheiten einer Reise nach Namibia. Namibia war das erste Land, das den Tier- und Umweltschutz in der Verfassung verankert hat. Von Erdmännchen über Antilopen, Elefanten, Zebras, Giraffen, Geparden, Löwen, Nashörner und vielen mehr – Namibia ist vor allem ein riesiger Outdoor-Zoo, in dem die Tiere herrschen. In Namibia lässt sich ausserdem uralte Kultur bewundern. Als Reiseland empfiehlt sich Namibia vor allem für diejenigen, die auf der Suche nach Ursprünglichkeit abseits der Massen sind.

Namibia
Namibia-Bild

Namibia - wichtig Infos

⚪ Hauptstadt: Windhoek
⚪ Fläche: rund 826.000 Quadratkilometer
⚪ Einwohner: Rund 2,5 Mio.
⚪ Bevölkerungsdichte: Sehr Niedrig
⚪ Sprache/n: Englisch, Afrikaans, Deutsch
⚪ Währung: Namibischer Dollar (N$) und Südafrik. Rand
⚪ Sicherheitsrisiko: Mittel
⚪ Politisches Risiko: Niedrig
⚪ Preisniveau vor Ort: Mittel bis Niedrig

⚫ Urlaubsthemen in Namibia:

Safari, Klettern, Camping, Natur, Tiere, Landschaft, Geisterstädte, Wüste, Küste, Robben, Wale, Wasserfälle, Bootstouren, Hiking/Wandern.

Reiseziele & Sehenswürdigkeiten

Hauptstadt Windhoek mit Daan-Viljoen-Nationalpark, verschiedene Baudenkmäler, Burgen, Nationalgalerie, Märkte und Einkaufsmöglichkeiten. Nationalparks wie der Etosha-Nationalpark, Bwabwata-Nationalpark oder der Nkasa-Rupara-Nationalpark. Wasserfälle Rukana-Fälle und Epupa-Fälle. Wandergebiete und Naturerlebnisse Tirasberge, Berg Brukkaros, Gamsberg, Waterberg, Versteinerter Wald, Shark Island, Naukluftberge, Brandbergmassiv, Deadvlei, der Berg Spitzkoppe und der Fischfluss-Canyon. Der Hardap-Damm, das Hohenzollernhaus und die Skelettküste (Vorsicht, das Wasser erreicht kaum Badetemperaturen trotz ausgedehnter Strände). Cape Crioss mit Robben soweit das Auge reicht, die Bucht der Wale in Walvis Bay, die Wüste Kalahari, Geisterstadt Kolmanskuppe, Urlandschaft Damaraland und selbstverständlich Safaris.

Klima / Reisezeiten Namibia

Namibia liegt zwar an der Küste Afrikas, das Wasser ist jedoch recht kalt. Für einen Badeurlaub ist insofern eine Kombination mit einer Reise nach Südafrika ratsam. Namibia ist allgemein sehr heiss und trocken – Sonne gibt es an 300 Tagen im Jahr. Der Caprivi-Zipfel ist grün, der Rest des Landes eher trocken mit ausgedehnten Wüsten. In den Monaten Dezember bis März ist es sehr heiss (es herrscht Hochsommer), die Regenzeit dauert von Januar bis März. Juni bis September (Winter) sind trocken und bieten meist angenehme Temperaturen – die Vegetation verändert sich von grün zu braunen Farben. Im Oktober / November folgt die kleine Regenzeit. In der Wüste kommt es zu extremen Temperaturschwankungen.

Infrastruktur & Sicherheit

⚪ Gesundheitssystem: Problematisch
⚪ Impfungen: Standards
⚪ Straßennetz: Mittel bis schlecht
⚪ Telefon & Internet: Mittel bis schlecht
⚪ Sicherheit: Mittel
⚪ Leitungswasser: Kein Trinkwasser
⚪ Gewässer: Nicht zum Baden geeignet
⚪ Schienennetz/Züge: Schlecht
⚪ Busnetz: Schlecht
⚪ Abdeckung Güter des täglichen Bedarfs: Mittel
⚪ Abdeckung Restaurants/Bars: Schlecht

Informiert Euch vor Reiseantritt auf jeden Fall in der Tagespresse oder beim auswärtigen Amt über Sicherheit, Impfungen, Einreisebestimmungen und mehr. Wichtig sind auch Reiseversicherungen, um für den Notfall gewappnet zu sein. Die niedrige Bevölkerungsdichte hat zur Folge, dass viele Gebiete weit ab gelegen sind.

Küche & Einkaufen

Man kann in Namibia zwar in großen Städten auch Einkaufen gehen – ein Einkaufsparadies ist es aber nicht. Wer in abgelegene Gebiete fahren will, sollte sich vorher beispielsweise in Windhoek gut eindecken (mit Wasser, Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs). Kunsthandwerk, Halbedelsteine und Mineralien, Keramik, Strausseneier und Leder gehören zu den typischen Mitbringseln. Die berühmten Diamanten Namibias kann man aber nicht einfach vor Ort kaufen.

Krokodile, Springböcke, Antilopen, Fische, Zebra oder Strauß: Fleisch gehört zu den Hauptzutaten der namibischen Küche. Diese hat aufgrund der Besatzungzeiten stark europäische Züge, die aber durch afrikanische Zutaten ergänzt werden. Butterkranz und Schwarzwälder-Kirsch-Torte sind hier übrigens ebenfalls durchaus üblich. Traditionelle afrikanische Küche findet sich nur in den Schwarzensiedlungen.

Urlaub und Reiseziele in Namibia: Impressionen

Namibia lockt vor allem mit einer eindrucksvollen Tierwelt, die in Namibia auch gut geschützt wird. Die niedrige Bevölkerungsdichte trägt auch ihren Teil zum grossartigen Naturerlebnis bei.

Die Natur in Namibia bietet Extreme. Etwa das Sossusvlei - eine Salz-Ton-Pfanne in der Wüste - das nur in vereinzelten Jahren Regenwasser abbekommt. Es ist Teil des UNESCO-Welterbes Namib-Sandmeer.

Entlang der Skelettküste lassen sich zahlreiche Meeresbewohner finden. Große Robbenkolonien gehören mit dazu. Näher als etwa 100 Meter sollte man sich dem Spektakel aber nicht nähern.

Viele Häuser und auch die Küche in Namibia orientieren sich an Deutschland. Das ist historisch bedingt und so erstaunen dann auch Gerichte wie das Eisbein oder Rotkohl und Knödel nicht weiter.

Löwen wie auch Geparden gehören zu den Raubkatzen, die in Namibia vorzufinden sind. Im Rahmen einer Safari ist die Wahrscheinlichkeit in diesem Land sehr hoch, auf eines der Tiere zu treffen.

Nach dem Grand Canyon ist der Fischfluss-Canyon der zweitgrösste Canyon der Erde. Bis zu 50 Grad Celsius kann es hier heiss werden. Im Rahmen von Führungen ist der Canyon zugänglich.



Lage, Anreise, Flughäfen und Mobilität in Namibia

Die Anreise nach Namibia erfolgt in der Regel über den größten Flughafen des Landes: Windhoek (WDH). Ein öffentliches Verkehrswegenetz ist praktisch kaum vorhanden, insofern ist die Nutzung eines eigenen Fahrzeuges de facto unerlässlich – es sei denn, man ist in einer Gruppe unterwegs.

Die Straßenverhältnisse in Namibia sind mittelmässig gut. Große Hauptstrassen sind gut ausgebaut, Nebenstrecken sind in der Regel nicht asphaltiert. Es herrscht Linksverkehr. Ein Allradantrieb ist zwar nicht zwingend notwendig – aber die Entdeckung abgelegener Winkel oder entlang der Strände erfordert ein Allradfahrzeug.

Safaris/Zeltsafaris sind in Namibia recht verbreitet. Diese sollten aber gut vorbereitet werden. Dazu gehören auch grundlegende Informationen über das Verhalten gegenüber Wildtieren, Giftschlangen, Sicherheits- bzw. Reisehinweise und eine hinreichende Reiseapotheke sowie Vorräte.

Taxis sollten nur über vertrauenswürdige Quellen gebucht werden. Alleinreisende sollten darauf bestehen, dass im Taxi niemand unterwegs zusteigt.

Weitere Reiseziele:

Überblick: Reiseziele in Afrika
Alternative: Mosambik
Alternative: Südafrika
Alternative: Uganda
Alternative: Tansania

Für die Reise

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