Karibische Inseln

Traumhafte Karibikinseln im Überblick

Die Karibik oder karibischen Inseln sind nach dem Volk der Kariben benannt; das die spanischen Besatzer ursprünglich dort vorgefunden haben. Zwischen all den karibischen Inseln und den Ländern, die ebenfalls zur Karibik gezählt werden, obwohl es keine Inseln sind liegt das karibische Meer. Umgeben wird die Karibik vom Atlantischen Ozean. Das Klima in der Karibik ist tropisch geprägt – nahe des Äquators ist es im ganzen Jahr warm. Touristisch sind viel der Inseln gut erschlossen. Auch wenn alle letztlich in der Karibik liegen, haben sie doch alle einen ganz eigenen Flair. Tauchen, traumhafte Strände, jede Art von Wassersport, eine atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt und entspannte Leichtigkeit – das ist es, was man von den karibischen Inseln zumeist erwarten darf. Aber auch der tropische Regenwald, eindrucksvolle Wasserfälle, Berge und mehr findet man in der Karibik. Wanderungen oder längere Hiking-Touren sind hier neben jeder Art von Wassersport, Strandurlaub, Tauchen oder Schnorcheln und Entspannung gar kein Problem. Für eine Reise kannst Du Dir hier entweder eine Insel, eine Inselgruppe oder eine Kreuzfahrt bzw. Inselhopping aussuchen.

Karibik - Ein Überblick
Karte der Karibik
Bahamas, Turks- und Caicosinseln
Große Antillen
Kleine Antillen
Trinidad und Tobago
Westkaribik
Karibische Länder
Karibik
Karibik

Die Karibik im Überblick

Diese Inseln gehören zur Karibik

Zu den karibischen Inseln zählen verschiedene Inselgruppen, die sich wie ein Band durch das Meer ziehen: Die großen Antillen, die Bahamas und die Turks sowie Caicosinseln, die kleinen Antillen, Trinidad und Tobago sowie die Inselwelt der Westkaribik. Hinzu kommen die vorgelagerten Inseln der Länder Belize, Guyana, Suriname und Französisch-Guyana.

Geologische Besonderheiten

Geologisch betrachtet liegen die Karibik-Inseln weitestgehend auf der karibischen Platte – also einer eigenen Kontinentalplatte. Aufgrund der umgebenden Platten und seismischen Aktivitäten kommt es auch zu Erdbeben, Vulkanausbrüchen oder Hurrikans. Wer in der Karibik Urlaub machen will, sollte die aktuellen Warnungen im Blick behalten. Ein gut ausgebautes Frühwarnsystem macht die Naturgewalten glücklicherweise gut vorhersehbar.

Klima und Reisezeit

Das Klima in der Karibik ist tropisch geprägt. Im Schnitt kannst du mit über Grad im ganzen Jahr rechnen. Die beste Reisezeit ist auf den meisten Inseln zwischen November und Mai oder Dezember und April. In diesen Monaten (Bei uns: Winter) ist es vor Ort nämlich am trockensten mit 5 bis 9 Regentagen im Monat. In den anderen Monaten – insbesondere im Juni, Juli, August und September musst Du damit rechnen, dass es ein Dritte bis die Hälfte der Zeit regnet.

Auf den Bahamas regnet es mehr als auf Kuba, die kleinen Antillen über dem Winde sind am regenreichsten, während die kleinen Antillen unter dem Winde (ABC-Inseln, Aruba, Bonaire, Curacao) am wenigsten abbekommen. Auf den kleinen Antillen unter dem Winde kannst Du im ganzen Jahr Urlaub machen. Auf den karibischen Inseln musst Du mit einer Luftfeuchtigkeit von 50% und mehr rechnen und an schönen Tagen wird es tagsüber etwa 30 Grad warm – im ganzen Jahr. In den trockenen Monaten klettert das Thermometer dann auf etwa 31 bis 33 Grad. Eine Kreuzfahrt in der Karibik ist nur in der Trockenzeit möglich.

Karte der Karibik und der karibischen Inseln

Eine Karte der Karibik zeigt schnell: Es handelt sich um ein großes Gebiet mit zahlreichen Ländern und Inselgruppen, die sich rund um das karibische Meer befinden.

Bahamas, Turks- und Caicosinseln

Bahamas

Die Bahamas gehören zu den Westindischen Inseln. Nur 30 der Bahamainseln sind dabei bewohnt. Die größten Inseln bzeihungsweise Hauptinseln sind Andros, Grand Bahama, Abaco und Inagua. Die Hauptstadt Nassau liegt auf der Insel New Providence und ist mit der Nachbarinsel Paradise Island verbunden. Auf den Bahamas finden sich wundervolle Strände, Tauchspots mit Korallenriffen und koloniale Architektur in Pastellfarben. Andere Aktivitäten finden sich in Kricket, Tennis, Reiten, Radfahren, Wandern, Vogelbeobachtungen oder Touren in einen der Nationalparks. Auf den Bahamas spricht man Englisch und haitianisches Kreol. Die Verständigung ist also relativ einfach.

Turks- und Caicosinseln

Auch auf den Turks- und Caicosinseln finden sich beste Voraussetzungen für einen Urlaub. Rund 40 Koralleninseln warten hier auf Deinen Besuch. Die Insel Providenciales (auch Provo genannt) gilt dabei als das Tor zu den Inseln. Luxushotels, Geschäfte, Restuarants, Tauchplätze, Strände, Riffe, eine Unterwasser-Steilwand vor der Insel Grand Turk, Flamingos und Höhlen machen die Inseln attraktiv. Auch hier spricht man Englisch. Zwischen Ende Dezember und April ziehen Buckewale an der Inselgruppe vorbei – rund 2.500 Wale sollen es sein, die an der Mouchoir Bank vorzufinden sind.

Große Antillen - Kern der karibischen Inseln

Zu den großen Antillen gehören Kuba, Cayman Islands (Kaimaninseln), Jamaika, Navassa, Haiti, Hispaniola, Dominikanische Republik und auch Puerto Rico. Die Hauptinseln Kuba, Jamaika, Haiti und Hispaniola machen insgesamt rund 90% der Landfläche der Karbibik aus. Jede der große Inseln hat noch viele weitere Inseln vor der Küste, die ebenfalls hinzu gerechnet werden.

Kuba gehört wohl mit zu den bekanntesten Reisezielen der Karibik. Strände, Buchten, Inseln, Naturschutzgebiete, Wandern, Spaziergänge, lebendige Städte und ein ausgeprägtes Nachtleben – all das findet sich auf dem Inselstaat Kuba.

Die Trauminsel Jamaika ist ebenfalls Bestandteil der großen Antillen und gehört damit zu den karibischen Inseln. Der Inselstatt Jamaika kann ganzjährig besucht werden. Kolonialarchitektur, Strände, jede Art von Wassersport, Tropfsteinhöhlen, tropischer Regewald, eine reiche Tier- und Pflanzenwelt oder Plantagen und vieles mehr hat Jamaika zu bieten.

Die Dominikanische Republik ist eines der bedeutendsten Reiseziele der karibischen Inselwelt. Berge bis zu 3.000 Metern Höhe überraschen dabei eher, denn zumeist wird das Land und die Insel mit den Traumstränden der Karibik und südlichem Flair unter Palmen gleich gesetzt. Die Hauptstadt ist Santo Domingo, die Aktiviäten hier sind vielfältig, man spricht spanisch.

Puerto Rico ist ein recht preiswertes Reiseland und ehemalige spanische Kolonie; Unterkünfte gibt es in restaurierten historischen Gebäuden namens Paradores. In Puerto Rico findet sich auch das zweitgrößte Radio-Teleskop der Welt (Arecibo-Observatorium), das auch schon als Filmkulisse diente. Zahlreiche historische Gebäude, der El Yunque National Forest, das Naturreservat Bahia Bioluminiscente, Wasserfälle, Möglichkeiten für einen Wanderurlaub, Höhlen, vorgelagerte Inseln und natürlich Strände wie Playa Sucia, Cayo Icacos und viele mehr sind hier zu finden.

Die Cayman Islands oder Kaimaninseln sind für einsame Strände und ihre drei Inseln bekannt. Tauchen steht hier ganz hoch im Kurs und Höhlen gehören ebenfalls zu den Anziehungspunkten der Inseln. Mehr als 200 Tauchspots wie die Bloody Bay Wall (eine Korallenwand) und die Stachelrochen auf der Insel Grand Cayman sind besondere Anziehungspunkte.

Die Insel Hispaniola besteht aus Haiti und der Dominikanischen Republik. Der Inselstaat Haiti mit der Hauptstadt Port-au-Prince war einst französisch besetzt. In Haiti findest Du Berge, Strände den Pic Macaya Nationalpark und das Bassin Bleu, das eine Reihe an Felsenbassins in leuchtendem Blau sowie Wasserfälle bietet. Paradisische Strände wie Labadee, Abaka Bay, La Pointe-Ouest, Club Indigo und weitere machen das abwechslungsreiche Haiti zu einem Reiseziel der Spitzenklasse. Etwa 1.700 Küstenkilometer und großartige Wellen locken außerdem viele Surfer nach Haiti.

Im Südosten: kleine Antillen

Amerikanische Jungferninseln, Britische Jungferninseln, Anguilla, Sain-Martin, Sint Maarten, St. Barthélemy, Saba, Sint Eustasius, St. Kitts und Nevis, Antigua und Barbuda, Montserrat, Guadeloupe, Dominica, Martinique, St. Lucia, Barbados, St. Vincent und die Grenadinen, Genada, Nueva Esparta, Dependencias Federales, Bonaire, Curacao, Aruba ... all diese Inseln gehören zu den kleinen Antillen. Die Vielzahl der Inseln macht zwar nur einen kleinen Teil der Landfläche aus – ist aber gerade wegen der Vielzahl der Inseln ein attraktiver Teil der Karibik. Die kleinen Antillen werden in Inseln über dem Winde ( St. Martin, Antigua und Barbuda, Guadeloupe, St. Lucia, Barbados, Grenada) und Inseln unter dem Winde (ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curacao) unterschieden. Außerdem gibt es die Inseln im offenen Atlantik wie etwa die Bahamas. Der Einfluss des Nordpassats sorgt für diese Unterteilung.

Antigua und Barbuda ist ein Staat, der aus den beiden Inseln Antigua und Barbuda besteht. Auch hier findet sich kristallklares Wasser, Zuckerplantagen, weitere Inseln, Häfen, eine hügelige Landschaft und die Rochen City (Stingray Citiy) mit unzähligen Rochen. Im Nationalparkt Frigate Bird Sanctuary bewunderst Du zahlreiche Vogelarten.

Auf der Insel Martinique erlebst Du französisch-koloniales Flair. Berghänge oder der Vulkan Montagne Pelée gehören hire genauso zum Gesamtbild wie die Strände Martiniques, einige Museen, die Stadt Fort-de-France oder Wasserfälle und den Gebirgszug Piton du Carbet.

Curacao dagegen ist niederländisch geprägt und bekannt für Korallenriffe wie auch Meerestiere. In der Hauptstadt Willemstadt erlebst Du die Kolonialarchitektur der Karibik in allen Farben.

Die Jungferninseln mit Inseln wie Norman Island, Saint Thoams, Jost Van Dyke, Ginger Island und mehr. Auch hier stehen Segeln, Tauchen und anderer Wassersport im Vordergrund.

Auf Guadeloupe finden sich ebenfalls Strände; aber auch Hügel, Zuckerrohrfelder, Wasserfälle und der Vulkan La Grande Soufrière.

Eine relativ kleine Insel ist Aruba vor der Küste Venezuelas. Hier lockt der Nationalpark Arikok, die traumhaften ABC-Inseln, eine Schmetterlingsfarm und natürlich auch großartige Sandstrände.

Größte Artenvielfalt der Karibik: Trinidad und Tobago

Trinidad und Tobago ist ein Land, das aus 2 Inseln besteht. Die Hauptstadt Port of Spain feiert jedes Jahr ausgiebig den Karneval, kreolische Tradionen und kreolische Küche stehen hier im Vordergrund.

Die beiden Inseln gehörten eins zum amerikanischen Festland und bieten eine sehr große Artenvielfalt mit über 400 Vogelarten, über 600 Schmetterlingsarten, mehr als 300 Orchideenarten und auch vielen Säugetieren. Auf Trinidad spielt auch der Hinduismus eine große Rolle – mit prachtvollen Tempelanlagen. Eine Besonderheit ist der Pitch Lake, in dem Bitumen aus einer unterirdischen Erdfalte strömt. Strände wie die Englishman's Bay, Maracas Bay und weitere gehören natürlich auch dazu. Berge mit mittlerer Höhe wie der El Tucuche mit 937 Metern gehören auf Trinidad ebenfalls zum Landschaftsbild. Der Regenwald Tobagos wurde schon im Jahr 1776 unter Schutz gestellt und das Buccoo Reef ist wohl eines der bekanntesten Korallenriffe der karibischen Inseln.

Westliche Karibik

Zur westlichen Karibik gehören die Inseln San Andrés und Providencia, Corn Islands, Islas de la Bahia, Cozumel. Die westliche Karibik liegt vor Nicaragua, Honduras und Belize und dem Süden Mexikos. Die Inseln sind in der Regel weniger bekannt, als die großen Antillen oder Trinidad und Tobago. Sie sind aber nicht weniger reizvoll als andere karibische Inseln. Traumstrände, Korallen und eine farbige Unterwasserwelt, Maya-Ruinen auf Cozumel, die vom Tourismus wenig berührten Corn Islands oder Old Providence McBean Lagune (Nationalpark) auf Providencia sind nur einige der Sehenswürdigkeiten hier.

Karibische Länder

Belize, Guyana, Suriname und Französisch-Guyana gehören eigentlich zum amerikanischen Kontintent und sind keine Inseln, werden aber dennoch meist der Karibik zugerechnet. Auch die anderen Länder entlang des karibischen Meeres kann man mit zur Karibik zählen. Aus gutem Grund: Auch hier gibt es vorgelagerte Inseln wie etwa Caye Caulker in Belize, die nichts zu wünschen übrig lassen.

Belize ist ein herrlich enstpanntes Land, das auch viele Maya-Ruinen zu bieten hat. Das Great Blue Hole – eine fast kreisrunde Doline (eingestürzte Höhle) unter Wasser beim Lighthouse Reef ist UNESCO Weltkulturerbe und ein wahres Paradies für Taucher. Es gehört zu den besten Tauchspots der Welt. Französisch-Guyana bietet Abwechslung mit Stränden, Bergen, Gärten und vielem mehr. Suriname hat ausgedehnte tropische Regenwälder, koloniale Architektur, Berge, Wasserwälle und selbstverständlich auch herrliche Strände zu bieten. Die Länder bieten vor allem ursprünglichen Charme abseits des Massentourismus.

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